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"... An der Grenze lauert der Tod ..." pflegte ein Tegernseer Landrichter vor gut 200 Jahren zu sagen und er hatte nicht unrecht.
Kein Gebiet hatte mehr Wildererdramen und Jägertragödien erlebt. Ein bis heute unvergessener Fall war der "Wilde Jaga von Gmund".
Im Jahr 1815 wurde der kngl. Jagdgehilfe Johann Mayr zum ersten Revierförster der Revierjägerei Gmund ernannt.
Er wurde bald zum Schrecken der Wildschützen, denn er kannte keine Gnade.
Elf Menschen, auch harmlose Schwammerlsucher und Holzsammler, sollen durch seine Kugel den Tod gefunden haben.
Als er in seiner blinden Wut jedoch einen nachweislich unschuldigen Burschen erschoss, schworen dessen Freunde blutige Rache, die ihren grausigen Höhepunkt in der Jägerschlacht im Grund" finden sollte:
Am 11. November 1833, dem Todestag des Unschuldigen, wurde der Jäger mit zwei Jagdgehilfen in eine Falle gelockt und von sieben Burschen niedergeschlagen.
Ein Jagdgehilfe überlebte nur, weil er sich tot stellte, sein Kamerad starb am nächsten Tag und Mayr selbst nach monatelangem Schmerzenslager am
16. Februar 1834.
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Von allen Beteiligten konnte nur der Bauernsohn HansI Waldhofer überführt und zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt werden.
Dessen große Liebe, eine Bauerntochter, konnte bei Hofe erreichen, dass HansI nach zehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde.
Die Theateraufführung
Das Tegernseer Volkstheater hat 2003 diese hochdramatische Geschichte auf die Bühne gebracht: "... das Tegernseer Volkstheater hat mit Andi Kern (Autor und Regie) und Peter Aigner (Musik, Liedtexte), zwei kreativen Künstlern der Extraklasse, die Tür zu einer Renaissance des Volkstheaters aufgestoßen" (Tegernseer Zeitung 23.6.2003) |